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Das schlimme Ende

Luna Gifhorn

Ich sitze in der Küche und esse Frühstück. Zwar bin ich erst elf, aber zur Arbeit gehe ich trotzdem schon. Eigentlich ist das in Afrika verboten, aber meine Eltern sind arm. Deshalb haben meine Eltern mir in einer Bleigießerei einen Job gesucht. Dort müssen Kinder wie ich das heiße Blei mit bloßen Fingern anfassen. Ich habe meistens Brandblasen an meinen Fingern. Mein Traum ist es, später reich zu werden, und armen Menschen mit meinem Geld vielen Geld zu helfen, damit sie nicht auch so einen miesen Job bekommen wie ich. Ich träume fast jeden Tag davon, nicht mehr diesen Job haben zu müssen. Ich könnte das keinem Menschen, egal wie fies er ist, antun, niemals. 

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