Direkt zum Inhalt

Die Erde liegt in unseren Händen- Retten wir sie!

Anna Vanessa Jicha (Deutschland)

Um etwas Großes zu erreichen, muss man klein anfangen! 

 Du willst einen Eisberg erklimmen, ja hoch hinaus? Weist aber, dass er schmilzt, immer kleiner wird und bald verschwindet? Willst ihn retten, doch es geht nicht.  

Alleine bist du zu schwach. Als einfacher Bürger.  

Die Menschen mit den richtigen Mitteln müssen sich darum kümmern. Politiker, Unternehmer,, es liegt alles in ihrer Hand. Ich als kleiner Mensch, als alleinerziehende Mutter mit drei Kindern, bin froh, wenn ich meine Kinder ernähren kann und gerade so über die Runden komme. Ich habe gar keine Zeit, geschweige denn finanzielle Mittel, um etwas wirklich Effektives ins Rollen zu bringen. 

Wie soll ich die Welt dazu bringen, sich zu verändern, wenn sich keiner für meine Worte interessiert? Als Schüler. Ich tue, was in meiner Macht liegt, möchte meine Mitschüler informieren und dazu auffordern, zu handeln. Deshalb schreibe ich Artikel für die Schülerzeitung. Doch ich habe nicht das Gefühl, dass irgendjemand daran glaubt, den Klimawandel stoppen zu können. Alle nehmen es einfach so hin, sind sich der Folgen bewusst und denken, dass es zu spät ist oder einfach nichts bringt, wenn sie etwas tun. 

Was bringt es, wenn ich vermeide, mit dem Flugzeug zu verreisen, um unsere Umwelt zu schützen. Was bringt es denn, dass ich auf meinen Lebenskomfort verzichte, wenn das Flugzeug doch sowieso fliegen wird. Ob ich nun dabei bin oder nicht. Es hebt so oder so ab. Wenn ich nicht mitfliege tut es ein anderer.  Ich verreise auch nur einmal im Jahr. Andere fliegen fünf, sechsmal im Jahr in den Urlaub. Die sollen mal ein bisschen was wegstecken. Meinen Familienurlaub auf Mallorca lasse ich mir doch nicht nehmen.“ 

Klimawandel hin oder her. Alle machen so eine Panik. Es ist total übertrieben. Meine Generation wird von den prognostizierten Folgen nicht viel mitbekommen. Schließlich wird es doch noch `ne Ewigkeit dauern, bis tatsächlich etwas Negatives spürbar wird. Wir haben alle Zeit der Welt, also keinen Stress. Unseren Kindern wird es garantiert auch nicht schlechter gehen als uns, ganz im Gegenteil.“ 

Wir sind alle sehr unterschiedlich und denken somit auch über Probleme unterschiedlich nach. Doch eines dürfen wir nie vergessen:  

Wir haben nur eine Erde. Diese gibt uns alles, was wir zum Leben brauchen.  Darüber sollten wir uns freuen und uns im Gegenzug  um sie kümmern.  

Es gibt viele Menschen, die sich kümmern wollen! Auch mir geht es so. Manchmal hat man aber das Gefühl, dass das, was man tun kann, nicht viel bringt. Manchmal denke ich dann: Wenn nicht alle Menschen zusammenarbeiten, ist es unmöglich, unsere Erde zu retten. Da nicht alle Menschen eine Bereitschaft zeigen, empfinde ich die Lage manchmal als hoffnungslos, doch das ist nicht richtig. 

Ein sehr weiser Mensch (Konfuzius) hat mal gesagt: „Der Mann, der den Berg abtrug, war derselbe, der anfing, kleine Steine wegzutragen.“  

Das trifft  das, was ich eigentlich aussagen möchte, genau auf den Punkt. Kleine Schritte, kleine Handlungen, wie zum Beispiel beim Einkauf auf eine Plastiktüte zu verzichten,  führen dazu, dass wir irgendwann einen  großen Fortschritt erkennen können.   

Die Erde liegt in unseren Händen und nur wir können sie retten! 

Unsere Förderer