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Proetct the animals by protecting the oceans

Klasse 9d, Antoniuskolleg in Neunkirchen-Seelscheid

Wir sind die Klasse 9d des Antoniuskollegs in Neunkirchen-Seelscheid, Nordrhein-Westfalen. Gemeinsam mit Frau Julia Schäfer, unserer Französischlehrerin und Claudia Steiner, sowie Benedict Steilmann von Don Bosco macht Schule haben wir Ende der Sommerferien des letzten Schuljahres ein Klimaprojekt gestartet. Unsere Klasse hat sich dazu entschieden sich drei Tage lang intensiv mit dem Klimawandel und dem Klimaschutz zu beschäftigen. Während dieser Tage haben wir uns informiert, welche Folgen der Klimawandel mit sich bringt und besprochen, was man dagegen unternehmen kann. Wir haben Menschen auf der Straße interviewt und gefragt, wie sie versuchen die Klimakrise zu stoppen und was sie persönlich für Verbesserungsvorschläge hätten. Im Anschluss daran hat unsere Klasse Plakate gestaltet, die auf den Klimawandel aufmerksam machen und verdeutlichen, wie schnell wir handeln müssen. Diese Plakate haben wir schließlich im „Tanz Atelier viza'vi“, einer Tanzschule in Neunkirchen, aufgehangen und zusätzlich eine Wandmalerei und Fußabdrücke mit Klimabotschaften für den Tanzsaal und die Flure angefertigt. Die restlichen Fußabdrücke und Plakate haben wir dann in unserer Schule verteilt.

Unsere Klasse möchte aktiv etwas gegen den Klimawandel machen und auch zum Meeresschutz dies bezüglich beitragen. Wir haben uns über die Folgen des Klimawandels in Bezug auf das Meer und die Küsten informiert und dies als wichtigste Punkte festgehalten:

• Temperaturanstieg in der Atmosphäre durch Treibhausgase→ Erwärmung des Wassers nahe der Oberfläche→ CO2 löst sich im Wasser→ pH-Wert sinkt→ Versauerung des Wassers (etwa 26% Anstieg) → Korallen und Muscheln fällt es schwieriger Skelette bzw. Schalen aufzubauen

• Absterben der Korallen, wegen Erhöhung der Wassertemperatur→ Ökosystem des Riffs bricht zusammen

• Meerestiere wandern in kühlere Gewässer • Eismassen schmelzen und warmes Wasser dehnt sich aus→ Anstieg des Meeresspiegels→ Überflutungen und Erosionen in Küstengebieten

• Tier und Pflanzenarten werden kleiner oder könnten aussterben

• Ökosystem kann sich nur schlecht bis gar nicht an Veränderungen anpassen, aufgrund von Stressfaktoren (Überfischung, Überdüngung, Verschmutzung, Zerstörung von Lebensräumen). Manche Fische brauchen bestimmte Wassertemperatur zu Laichen

Der Umweltschutz und das Aufhalten des Klimawandels liegen uns sehr am Herzen, denn es ist unsere Zukunft und die Zukunft der ganzen Lebewesen der Erde, die wir mit unseren rücklichtlosen Taten gefährden. Jeder muss etwas dazu beisteuern. Bereits Anfang des Schuljahres haben wir Flyer erstellt und sie in der Umgebung der Schule verteilt. Die Flyer haben darüber informiert, was man selbst gegen die Klimaerwärmung beisteuern kann. Auch in der Schule wurden sämtliche verteilt und in unserer Schulmensa wurde sogar ein Infozettel aufgehangen.

Unsere Klasse hofft, dass wir Menschen den Klimawandel irgendwann in den Griff bekommen und all die Ökosysteme unseres blauen Planeten wieder vollständig hergestellt werden können. In dieser Krise benötigt man ein Miteinander und kein Gegeneinander. Man braucht kein egoistisches Denken, sondern Solidarität. Nur gemeinsam können wir unsere Fehler der Vergangenheit beheben und wieder ein gesundes Umfeld schaffen. Die Meere sind wichtig, denn sie nehmen 30% des CO2 auf und je mehr wir die Meere zerstören, umso weniger CO2 kann aufgenommen werden und umso mehr Kohlenstoffdioxid gibt das Meer frei. Des Weiteren wollen wir nicht, dass Lebewesen aufgrund von unseren Machenschaften leiden müssen und unschuldige Menschen ebenfalls nicht. Schließlich wollen wir noch eine langjährige Existenz auf diesem Platen und nicht schuld daran sein, dass die Artenvielfalt zurück geht und Tiere, Pflanzen und andere lebende Organismen aussterben.

Wir fordern von den Politikern eine realistische Lösung, durch die man im Alltag umweltbewusst leben kann. Wir brauchen ausschließlich nachhaltige Stromgewinnung wie zum Beispiel durch Sonnenenergie, und möglichst wenig Abgase durch Fahrzeuge, Fabriken und Maschinen. In Supermärkten sollte so wenig wie möglich an Plastikprodukten oder in Plastik verpackte Produkte verkauft werden und nach Möglichkeit alles umweltfreundlich prodoziert und transportiert werden.

Man selbst kann auch zum Klima und Meeresschutz beitragen, indem man zum Beispiel viel auf das Autofahren und das Fliegen verzichtet und stattdessen lieber mit elektrischen Bahnen oder mit dem Fahrrad fährt, kurz und am besten kalt duschen, wenig Plastik kaufen und den Müll richtig trennen und vielleicht selbst durch Sonnenenergie Strom erzeugen und auf seinem Dach, so weit dies möglich ist, Solaranlagen installieren. Außerdem sollte man immer überlegt einkaufen gehen und nur das kaufen, was man wirklich benötigt, dazu gehört auch Kleidung. Eine nachhaltige Alternative dazu, Kleidung immer neu zu kaufen, ist zum Beispiel secondhand zu kaufen. Zum einen entstehen dann keine Umweltverschmutzungen durch die Produktion und den Transport und zum anderen wird keine Kleidung, die sich noch in einem annehmbaren Zustand befindet, weggeschmissen, sondern wiederverwertet. Dies sind ein paar Vorschläge, wie man selbst gegen den Klimawandel aktiv werden kann.

Wir, die Klasse 9d, wir hoffen, dass wir viele mit unseren Projekten dazu bewegen können klimaneutraler zu leben und sich über die Umwelt Gedanken zu machen. Schließlich heißt es ja: „Viele Hände, schnelles Ende“ und genau so ist es auch mit dem Klimawandel. Je mehr Menschen mithelfen, desto schneller bekommen wir die Krise in den Griff. Hoffentlich können wir als Klasse etwas erreichen.

Mit freundlichen Grüßen,

Liam Becher, Eric Bellmann, Lennard Blumenthaler, Max Gerlach, Kira Hehn, Philipp Heinz, Liana Immel, Greta Kaleß, Finnja Kasten, Hannah Kaufmann, Kevin Klapproth, Mathis Klein-Heßling, Amelie Koch, Fabio Kuschick, Jolina van Laer, Maike Lienesch, Lennart Lukas, Kiara Maletzki, Yannic Nittmann, Helena Ranz, Jannik Rheinheimer, Timo Rosenberger, Eva Rückert, Lina Schilling, Emilia Schmidt, Merle Schütterle, Jonas Vaporis, Elisa Zimm und Frau Julia Schäfe

Unsere Förderer